Afghanistan
Koalitionstruppen töten Rebellen und Zivilisten

US-geführte Truppen in Afghanistan haben nach Militärangaben 18 Aufständische getötet, darunter eine Frau und Kinder.

HB KABUL. Während einer Razzia im Distrikt Garmser in der Unruheprovinz Helmand seien am Sonntag aber auch eine Zivilistin und zwei Kinder ums Leben gekommen, erklärte die US-Armee am Montag. Extremisten hätten sich in einem Gebäude verschanzt und zuerst das Feuer auf die Soldaten eröffnet. Ausländische Soldaten in Afghanistan stehen wegen der gestiegenen Zahl ziviler Opfer unter zunehmender Kritik der einheimischen Bevölkerung. Nach UN-Angaben wurden im Kampf gegen die Taliban bislang 300 Zivilisten getötet.

In der Provinz Helmand kämpfen überwiegend britische Soldaten gegen die wiedererstarkenden Taliban. Die radikal-islamischen Rebellen töteten nach afghanischen Angaben am Sonntagabend in der Stadt Ghasni vier Polizisten.

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