Afghanistan
Koalitionstruppen wollen 600 Taliban getötet haben

Bei der seit fast sechs Wochen anhaltenden Offensive gegen Aufständische im Süden Afghanistans wollen die US-geführten Koalitionstruppen und die afghanische Armee bisher mehr als 600 mutmaßliche Taliban-Kämpfer getötet haben.

HB KABUL. Die Aufständischen seien in Gefechten seit Beginn der „Operation Mountain Thrust“ am 10. Juni ums Leben gekommen, sagte US-Sprecher Tom Collins am Dienstag. Taliban-Kämpfer hatten in den vergangenen Monaten ihre Anschläge deutlich verschärft.

Bei neuen Gefechten zwischen Koalitionstruppen und Aufständischen im Osten des Landes kamen unterdessen mindestens sieben mutmaßliche Taliban-Kämpfer ums Leben, wie ein Militärsprecher am Dienstag mitteilte. Auch ein Soldat der internationalen Truppen sei bei den Kämpfen am Montag getötet worden.

Bei der Explosion eines Sprengsatzes am Straßenrand wurden am Dienstag in der afghanischen Hauptstadt Kabul zwei Insassen eines Taxis getötet. Drei weitere Personen in dem Taxi sowie ein Lastwagenfahrer seien verletzt worden, berichtete die Polizei. Die Bombe sei detoniert, nachdem ein Konvoi ausländischer Truppen vorbeigefahren sei.

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