Afghanisten
Petraeus warnt und macht Hoffnung

Erfolg ja, aber nicht auf Anhieb: So lassen sich die Aussagen von General David Petraeus, Chef des US-Zentralkommandos, vor dem auswärtigen Auschuss des US-Senats zusammenfassen. Petraeus warnt davor, dass die Truppenaufstockung nicht so Wirkung zeigne dürfte, wie zuvor im Irak. Er betonte jedoch auch, dass er langfristig an einen Erfolg der Mission glaube.
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HB WASHINGTON. Mit der Aufstockung der US-Truppen in Afghanistan wird sich der Fortschritt dort langsamer einstellen als seinerzeit nach der massiven Aufrüstung im Irak. Der Chef des US-Zentralkommandos, David Petraeus warnte am Mittwoch vor dem auswärtigen Ausschuss des US-Senats, dass der Widerstand gegen die US-Streitkräfte am Hindukusch ungleich stärker sei. Der Erfolg, nämlich die Taliban zurückzudrängen und für Stabilität in Afghanistan zu sorgen, sei seiner Einschätzung nach aber erreichbar, sagte Petraeus, der die US-Truppen im Irak während der großen Aufstockung dort 2007 kommandiert hat. "Die Lage in Afghanistan ist sicherlich schwierig und anders, aber nicht hoffnungsloser als im Irak als ich dort das Kommando hatte", sagte der General gut eine Woche, nachdem US-Präsident Barack Obama der zusätzlichen Entsendung von 30 000 Soldaten zugestimmt hat.

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