AIIB-Vize Joachim von Amsberg: „Es wird keine schädliche Konkurrenz geben“

AIIB-Vize Joachim von Amsberg
„Es wird keine schädliche Konkurrenz geben“

PremiumDie Entwicklungsbank AIIB ist eines der wichtigsten Prestigeprojekte für China. Im Management sitzt ein Deutscher. Vizepräsident Joachim von Amsberg erklärt im Interview, wie er Konflikte mit der Weltbank vermeiden will.

Die von China initiierte Asiatische Infrastruktur-Investmentbank, kurz AIIB, residiert in einem Bürokomplex im Pekinger Finanzdistrikt. 21 Stockwerke zählt das Gebäude. Doch bei dem jungen Institut arbeiten erst rund 50 Mitarbeiter. Ein Deutscher zählt seit kurzem zum Spitzenmanagement der Bank: Joachim von Amsberg ist Vizepräsidenten für Politik und Strategie.


Es gibt doch schon die Weltbank, die Asiatische Entwicklungsbank und viele andere. Ist eine weitere Entwicklungsbank nicht überflüssig? Hätte das Geld nicht besser in bestehenden Institutionen angelegt werden sollen?
Die Gründung der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank AIIB geht darauf zurück, dass die Schwellenländer mit der Kapazität der bestehenden internationalen Entwicklungsbanken unzufrieden waren. Es gibt...

 
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