Aleppo im Bombenhagel
Wenn Leben nur noch unter der Erde möglich ist

Das Leben in der einst weltoffenen Wirtschaftsmetropole Aleppo im Norden Syriens ist unter die Erde abgewandert. Unten treffen sich die Menschen zum Fußball gucken, darüber fallen Bomben. Die Opferzahlen steigen wieder.

BeirutDas, was vom gesellschaftlichen Leben in Aleppo geblieben ist, spielt sich unter der Erde ab. In den Kellern der umkämpften syrischen Stadt malen und spielen die Kinder, während über ihnen Bomben fallen. Die Erwachsenen lesen oder treffen sich zum Fernsehen. Vor allem zur Fußball-EM kommen die Menschen derzeit zusammen, sagt der Arzt Hamsa Chatib.

Raum für größere Veranstaltungen bieten vier Schutzkeller. Darin haben auch Büchereien Unterschlupf gefunden. Die Schulen hingegen sind auch im sechsten Jahr des Krieges noch oberirdisch – und damit in immerwährender Gefahr.

Die Millionenstadt Aleppo im Norden Syriens war einst die Wirtschaftsmetropole des Landes, weltoffen und...

 
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