Alexander Van der Bellen
Europa-Freund mit Berührungsängsten

Der Weg in die Wiener Hofburg war beschwerlich für Alexander Van der Bellen. Der Kontakt mit einfachen Bürgern fiel dem Ex-Grünen-Chef schwer – seine pragmatische Art überzeugte aber die Mehrheit der Österreicher.

WienDie Freude für Alexander Van der Bellen währte nach der gewonnenen Stichwahl im Mai nur kurz: Bei seiner Rede nach dem Zittersieg gegen Norbert Hofer gab er sich vor der rot-weiß-roten Fahne der Alpenrepublik und der blauen Europaflagge als Brückenbauer. Die Politik müsse sich wieder mehr mit den realen Sorgen der Menschen beschäftigen und weniger mit sich selbst oder den Medien, sagte der Ex-Grünen-Chef damals. Doch schon kurz danach platzte der Traum vom Leben als Staatsoberhaupt für den 72-jährigen Wirtschaftsprofessor wieder – bis Sonntag. Die neuerliche Mobilisierung nach der Annullierung der Stichwahl zehrte an den Kräften des passionierten Rauchers.

 
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