An israelischer Moschee
Angriff auf ägyptischen Außenminister Maher

Ägyptens Außenminister Ahmend Maher hat am Montag nach einem Angriff auf ihn an der El-Aksa-Moschee in Jerusalem einen Schwächeanfall erlitten. Augenzeugen zufolge wurde der Minister angepöbelt, geschubst und möglicherweise auch zwei Mal geschlagen, als er die Moschee in der Altstadt Jerusalems betrat.

HB JERUSALEM. Dabei sei Maher zu Fall gekommen, hieß es. Mach Angaben eines Rettungsdienstes befand sich der Politiker nach einer kurzen medizinischen Behandlung wegen Kurzatmigkeit in guter Verfassung. Allerdings habe man ein Mitglied aus seinem Begleittross ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Sprecher des ägyptischen Außenministeriums ging davon aus, dass Maher bei dem Vorfall nicht ernsthaft verletzt wurde.

Ein Wachmann der Moschee sagte, eine Gruppe palästinensischer Extremisten habe den Minister beim Betreten der Moschee als Verräter und Kollaborateur beschimpft. Die Wachen hätten ihn jedoch vor Angriffen geschützt. „Und dann fiel er in Ohnmacht“, sagte der Wachmann.

Mahers Aufenthalt in Jerusalem war der erste Besuch eines hochrangigen Mitglieds der ägyptischen Regierung in Israel seit Beginn des jüngsten Palästinenser-Aufstandes vor drei Jahren. Er traf zu einem Gespräch mit Israels Ministerpräsident Ariel Scharon und seinem Amtskollegen Silwan Schalom zusammen.

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