Premium Analyse des Finanzministeriums Schäuble fürchtet Brexit-Beben

In einer internen Analyse warnt das Bundesfinanzministerium vor Verwerfungen, die der Brexit an den Finanzmärkten auslösen könnte. Wolfgang Schäubles Experten plädieren für Übergangslösungen – und Härte beim EU-Haushalt.
Der Bundesfinanzminister will die deutsche Wirtschaft auf den Brexit vorbereiten. Quelle: picture alliance / AP Photo
Wolfgang Schäuble

Der Bundesfinanzminister will die deutsche Wirtschaft auf den Brexit vorbereiten.

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Berlin/Brüssel/LondonAb Mittwoch tickt die Uhr. Dann will die britische Premierministerin Theresa May offiziell den EU-Austritt ihres Landes beantragen. Es ist der Start für komplizierte Verhandlungen, zunächst über die Modalitäten der Scheidung, dann über die künftigen Beziehungen. Das alles soll in knapp zwei Jahren erledigt sein. Die Zeitnot beunruhigt auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Auf 34 Seiten haben seine Beamten zusammengetragen, welche Finanzfragen EU und Großbritannien klären müssen – und was passiert, wenn man sich nicht rechtzeitig einigt. Dann könnte „die Finanzmarktstabilität gefährdet werden“, „Verwerfungen“ seien möglich, heißt es in dem Papier, das dem Handelsblatt vorliegt.

 

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