Anarchisten-Tat?
Bombe in Barcelona tötet Spürhund

Bei der Explosion eines kleinen Sprengsatzes vor dem italienischen Kulturinstitut in Barcelona ist am Dienstag ein Polizist leicht verletzt worden.

HB BARCELONA. Die Sprengladung sei in einer Thermoskanne versteckt gewesen, die Unbekannte auf der Treppe des Gebäudes deponiert hatten, teilten die spanischen Behörden mit. Nach ersten Erkenntnissen gibt es keinen islamistischen Hintergrund. Vielmehr würden Anarchisten hinter dem Anschlag vermutet, hieß es im Rundfunk.

Das Institut habe seit längerem Drohungen aus der Anarchisten- Szeneerhalten, teilte ein Sprecher mit. Der Sprengsatz war von einer Putzfrau entdeckt worden. Ihr war die Thermoskanne verdächtig vorgekommen, weil Kabel herausragten. Bei der Detonation sei ein Spürhund der Polizei getötet worden. Der 33-jährige Polizist sei leicht am Arm verletzt worden. Die Sachschäden seien gering. Das italienische Kulturinstitut befindet sich im Zentrum Barcelonas. Es bietet unter anderem Italienischkurse an. Die Explosion ereignete sich vor Beginn des Unterrichts.

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