Angeblich Finanzierung von Terroristengruppen
Iranische Staatsbank vom US-Finanzsystem ausgeschlossen

Weil die iranische Staatsbank Saderat die libanesische Hisbollah-Miliz und die palästinensische Hamas finanziert haben soll, hat das US-Finanzministerium das Institut vollständig von Transaktionen im amerikanischen Finanzsystem ausgeschlossen.

HB WASHINGTON. „Diese Bank mit ihren 3400 Zweigstellen wird von der iranischen Regierung dazu benutzt, Gelder an Terroristengruppen weiterzuleiten“, begründete Finanzstaatssekretär Stuart Levey am Freitag in Washington auf einer Veranstaltung des American Enterprise Institute den Schritt. „Wir werden einer Bank wie Saderat nicht länger erlauben, im US-Finanzsystem Geschäfte zu tätigen, selbst wenn sie indirekt sind.“ Levey betonte, der direkte Zugang zum US-Finanzsystem sei iranischen Finanzinstituten bereits verwehrt. Sie hätten jedoch weiter die Möglichkeit, über Banken aus Drittländern zu agieren.

Die USA werfen dem Iran vor, extremistische Gruppierungen mit Geldern zu unterstützen und so einen Friedensprozess im Nahen Osten zu untergraben. Darüber hinaus fordern die USA Sanktionen gegen den Golfstaat, weil er ihrer Ansicht nach unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms an Nuklearwaffen arbeiten soll.

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