Anschlag auf US-Kriegsschiff vom Freitag
Jordanische Polizei nimmt nach Raketenangriffen 30 Verdächtige fest

Die jordanische Polizei hat nach den Raketenangriffen im Golf von Akaba vom Freitag bislang 30 Verdächtige festgenommen.

HB AMMAN/KAIRO. Dabei handele es sich um Syrer, Ägypter, Iraker und Jordanier, berichtete die jordanische Zeitung „Al-Rai“ am Sonntag. Nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Arabija ist unter den Festgenommenen auch ein 39 Jahre alter Iraker, der zu den Mietern des Gebäudes gehören soll, von dem aus am vergangenen Freitag drei Katjuscha-Raketen abgefeuert worden waren. Auch ein Syrer, der das Gebäude bewacht hatte, sei inzwischen in Polizeigewahrsam.

In dem Gebäude, das kurz vor den Attacken von mehreren Arabern gemietet worden war, soll die Polizei noch vier weitere Raketen gefunden haben. Innenminister Auni Jerwas sagte am Sonntag nur, mehrere Verdächtige würden derzeit verhört. Die Fahnder hätten schon einige Fortschritte gemacht.

Ein jordanischer Soldat war getötet worden, als eine der Raketen neben einem US-Kriegsschiff im Hafen der jordanischen Stadt Akaba einschlug. Eine weitere Rakete traf die israelische Stadt Eilat, eine dritte schlug neben einem Militärkrankenhaus in Akaba ein. Hier und in Eilat entstand nur Sachschaden.

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