Anti-China-Kurs der USA
Trumps lautstarke Irrtümer

PremiumAmerika schadet mit seinem Konfrontationskurs gegenüber China sich selbst – und der Weltwirtschaft. Trumps starke Worte halten der Realität nicht stand. Und sie ignorieren die Lehren der Geschichte. Ein Gastbeitrag.

Der gewählte US-Präsident Donald Trump hat die Skepsis der unter Druck stehenden amerikanischen Mittelschicht gegenüber dem Freihandel für seinen Wahlkampf instrumentalisiert. Dies ist keine ungewöhnliche Taktik für Kandidaten an beiden Enden des politischen Spektrums. Was allerdings ungewöhnlich ist, ist, dass Trump seinen handelsfeindlichen Ton seit seinem Wahlsieg nicht gemäßigt, sondern eher verschärft hat. Ein Handelskrieg ist nicht mehr ausgeschlossen – mit katastrophalen Folgen für die USA und die übrige Welt.

Man denke etwa an Trumps zentrale Personalentscheidungen. Der designierte Handelsminister Wilbur Ross hat lautstark den Wunsch geäußert, Amerikas „dumme“ Handelsabkommen zu kündigen. Peter Navarro, Wirtschaftsprofessor an der University of California,...

 
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