Atomprogramm
Teheran setzt letzte Frist

Der Iran hat eine zunächst für Montag angekündigte Wiederaufnahme seines umstrittenen Atomprogramms um zwei Tage verschoben. Teheran reagiere damit auf eine Bitte der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien, sagte der Sprecher des iranischen Nationalen Sicherheitsrats, Ali Agha Mohammadi.

HB TEHERAN/WIEN. IAEO-Chef Mohammed El Baradei wolle Inspektoren in den Iran entsenden, um die Wiedereröffnung der von seiner Behörde versiegelten Anlage Isfahan zu überwachen. Dafür habe El Baradei sich „maximal zwei Tage“ Zeit erbeten, sagte Mohammadi.

Am Montag hatte der Iran der IAEO in Wien wurde ein Schreiben übergeben, wonach Iran seine Aktivitäten im Atomforschungszentrum von Isfahan ab sofort wieder aufnehmen will. Die IAEO-Inspekteure in Isfahan wurden aufgefordert, im Dezember 2004 angebrachte Siegel an der Atomanlage zu entfernen. In Isfahan wurde bis zur Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Iran und Europäischer Union (EU) Ende 2004 das hochgiftige Gas Uranhexafluorid hergestellt, eine...

 
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