Aufgebrachte Bulgaren
Demonstranten fordern „Systemwechsel“

Sie wollen mehr Geld für die Bevölkerung und neue Politiker. Die bulgarische Bevölkerung demonstriert bereits seit Wochen. Etablierte Politiker haben kaum etwas zu melden. Das Volk hört wohl nur noch auf die Kirche.

SofiaAufgebrachte Bulgaren gehen seit zwei Wochen täglich auf die Straße. Sie wollen mehr Geld und neue Politiker. Als „Mafia“ beschimpfen sie die „gesamte politische Elite“ des EU-Landes. Proteste gegen hohe Strompreise haben bereits die bürgerliche Regierung gestürzt. Etablierte Politiker sind fast sprachlos. Die wohl einzige Autorität ist das erst am Sonntag gewählte orthodoxe Kirchenoberhaupt, Patriarch Neofit.

Das politische Leben im ärmsten EU-Land wird nun von der Straße bestimmt. Es gibt viele, teils verwirrende Forderungen: „Neue politische Ordnung“, „Kontrollierte Strompreise“, „Höhere Renten“, „Nationalisierung“, „Anhebung des Mindestlohns“, „Alle Parteien raus!“, „Neue Verfassung nach isländischem Modell“ - das sind die häufigsten Parolen....

 
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