Ausnahmezustand aufgehoben
Musharraf kündigt faire Wahlen an

Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf hat den Anfang November verhängten Ausnahmezustand aufgehoben. Zugleich sagte Musharraf zu, dass die auf den 8. Januar angesetzten Wahlen fair verlaufen werden. Kritiker befürchten allerdings, dass ein normaler Wahlkampf kaum möglich sein wird.

HB ISLAMABAD. „Ich bekenne mich vor der Nation Pakistans and seines Volkes und der gesamten Welt dazu, dass die Wahlen am 8. Januar gehalten und absolut fair und transparent verlaufen werden“, sagte Musharraf in einer Fernsehansprache.

In dem südasiatischen Land soll am 8. Januar ein neues Parlament gewählt werden. Kritiker erwarten, dass die strenge Überwachung der Medien und der Justiz auch nach einem Ende des Ausnahmezustandes anhalten wird. Damit sei ein normaler Wahlkampf kaum möglich, bemängeln sie.

Musharraf hatte die Verhängung des Ausnahmezustandes am 3. November vor allem mit der zunehmenden Gewalt im Land begründet. Auch am Samstag starben bei einem Selbstmordanschlag nahe eines Armeestützpunktes zwei Soldaten und drei Zivilisten. Nach Militärangaben war der Angreifer auf einem Fahrrad unterwegs, bevor er sich in die Luft sprengte.

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