Außenminister David Miliband
London schwenkt auf Europa-Kurs ein

Der britische Außenminister David Miliband rückt von der traditionellen Doktrin seines Landes ab, die Nationalstaaten als wichtigste politische Akteure zu sehen. Sie seien "zu klein, um die Bürger vor globalen Gefahren zu schützen", schreibt der Labour-Politiker in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.

HB DÜSSELDORF. Nur die EU könne die Finanzkrise bewältigen, Energieversorgung sichern und Klimawandel sowie Terrorismus bekämpfen, so Miliband. Sie müsse sicherheitspolitisch und wirtschaftlich so gestärkt werden, dass sie den Balkan und Nordafrika stabilisieren und die Türkei aufnehmen könne. Mit dieser "neuen Mission" gewinne sie das Vertrauen und die Begeisterung der Bürger für das europäische Projekt zurück.

Der Labour-Politiker, der als möglicher Nachfolger des europaskeptischen Premiers Gordon Brown gilt, schreibt in dem Beitrag weiter, intern solle die EU ihre wirtschaftliche Dynamik dadurch stärken, dass sie den Binnenmarkt vollende: Dienstleistungen müssten ebenso ungehindert EU-weit angeboten werden können wie Waren. Damit deutet Miliband einen neuen Vorstoß für mehr Liberalisierung an, die bei der EU-Dienstleistungsrichtlinie gescheitert war.

Den vollen Gastbeitrag lesen Sie am Dienstag im Handelsblatt.

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