BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber
EU-Binnenmarkt darf nicht für Brexit-Deal geopfert werden

Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat die Bundesregierung und die EU davor gewarnt, im Zuge der Brexit-Verhandlungen am EU-Binnenmarkt zu rütteln. Damit liegt der BDI auf einer Linie mit Kanzlerin Merkel.

BerlinKurz vor dem Treffen mit der britischen Premierministerin Theresa May erhält Bundeskanzlerin Angela Merkel Rückendeckung für ihre Haltung in der Brexit-Frage. „Für die Bundesregierung und die EU muss die Verteidigung des Binnenmarktes als zentrales europäisches Projekt prioritär sein“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Markus Kerber, in einem am Montag veröffentlichten Reuters-Gespräch.

Die hiesige Industrie habe sich immer für den Verbleib der Briten in der EU stark gemacht. „Nun gilt es deutlich zu sagen: Nur durch die EU-Mitgliedschaft ist der freie Waren-, Dienstleistungs-, Kapital-, und Personenverkehr möglich“, ergänzte Kerber, der damit auf einer Linie mit Merkel...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%