Beratungen der Außenminster schließen sich an
EU legt Strategie für Irak vor

Die EU-Kommission hat nach der Verabschiedung der UN-Resolution zum Irak eine Strategie für die Beziehungen der Europäer zu dem krisengeschüttelten Land vorgelegt.

HB BRÜSSEL. „Wir haben alle einen Anteil an der Absicherung der Stabilität der Irak“, sagte EU- Außenkommissar Chris Patten am Mittwoch in Brüssel. Über die Vorschläge werden die EU-Außenminister beraten.

Patten schlug vor, auf mittlere Sicht Verhandlungen über vertragliche Beziehungen zwischen der EU und dem Irak aufzunehmen, die es bisher nicht gibt. Brüssel strebt einen stabilen und demokratischen Irak und den Aufbau einer Marktwirtschaft an.

Zu den kurzfristigen Maßnahmen gehören laut Patten eine Unterstützung bei den Wahlen und die Aufnahme eines informellen politischen Dialogs. In Zeitraum zwischen Mitte 2003 und Ende 2004 werde die EU insgesamt über 300 Mill. € Hilfen für humanitäre Zwecke und Wiederaubau geben.

Der Irak-Konflikt hatte im vergangenen Jahr zu starken Spannungen zwischen Kriegsbefürwortern und Kriegsgegnern in der EU geführt. Einige Länder wie Großbritannien, Italien und Polen haben im Irak Truppen eingesetzt, andere Länder wie Frankreich und Deutschland lehnen ein militärisches Engagement weiterhin ab.

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