Berlusconi bestätigt indirekt Lösegeldzahlung für zwei verschleppte Frauen
Geld an Geiselnehmer im Irak geflossen

Für die Freilassung der beiden italienischen Geiseln ist offenbar ein Lösegeld gezahlt worden. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat dies indirekt bestätigt: „Ich glaube nicht, dass es über diesen Punkt Streit geben wird“, sagte er laut römischer Zeitungsberichte vom Mittwoch.

HB ROM. „Ich möchte darüber aber nicht reden“, zitiert ihn das Blatt „La Repubblica“.

Abgesandte der Regierung haben nach Zeitungsinformationen insgesamt eine Million Dollar Lösegeld gezahlt. Zunächst seien am Montag 500 000 Dollar übergeben worden, kurz vor der Freilassung am Dienstag der Rest. Vermittler sei ein arabischer Scheich gewesen, auch religiöse Führer und Vertreter irakischer Volksstämme hätten sich beteiligt. Die Identität der Kidnapper wurde aber öffentlich nicht bekannt gegeben.

Die Entführer hätten den Informationen zufolge zudem weitere Forderungen gestellt: Italien solle schwer verletze Kinder aus der Rebellenhochburg Falludscha in italienischen Krankenhäusern behandeln, zum Wiederaufbau der schwer zerstörten Stadt beitragen und auf die USA einwirken, ihre Bombardierungen im Irak einzustellen.

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