Beschlagnahme bei Bethlehem
Ban kritisiert „illegale“ Landenteignung im Westjordanland

Uno-Chef Ban hat Israel für die Enteignung von 400 Hektar Land westlich von Bethlehem ungewöhnlich scharf kritisiert. Die israelische Siedlungspolitik sei „illegal“ und rüttle an einer Beilegung des Nahost-Konflikts.
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New YorkAngesichts der angekündigten Beschlagnahme von 400 Hektar Land nahe Bethlehem durch Israel hat Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon mit ungewöhnlich scharfen Worten daran erinnert, dass die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland "illegal" sei.

Der Beschluss habe ihn alarmiert, sagte Ban laut Mitteilung der Vereinten Nationen in New York am Montag. Die israelische Regierung solle "die Forderungen der Weltgemeinschaft berücksichtigen", forderte Ban. Die Siedlungspolitik behindere die angestrebte Beilegung des Nahost-Konflikts durch eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und die Palästinenser.

Zuvor kritisierten bereits die USA die israelischen Pläne. Jede Ankündigung neuer Siedlungspläne sei "kontraproduktiv für Israels erklärtes Ziel einer mit den Palästinensern vereinbarten Zwei-Staaten-Lösung", sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums

Die israelische Regierung startete am Sonntag ein Verfahren, um das palästinensische Gebiet nahe der Siedlung Gwaot, westlich von Bethlehem, zu israelischem Staatseigentum zu erklären, wie das Militär bekanntgab. Die betroffenen Eigentümer hätten 45 Tage Zeit, um den Beschluss anzufechten. Mit dem Beschluss reagiere Israel auf den Mord an drei jungen Israelis in dem Gebiet Anfang Juni.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • "Zuvor kritisierten bereits die USA die israelischen Pläne."

    Besser wäre es gewesen, der Israelischen Armee nicht die US-Waffenlager für deren Terror-Einsatz im Gazastreifen zu öffnen.

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