Bislang 41 Palästinenser während "Operation Regenbogen“ getötet
Töten in Rafah geht weiter

Trotz massiver internationaler Kritik hat Israel seine Offensive in Rafah im südlichen Gazastreifen am Donnerstag ausgeweitet. Mindestens sieben Palästinenser wurden bei neuen Einsätzen getötet, wie ein Krankenhaussprecher mitteilte.

HB GAZA/RAMALLAH. Drei Palästinenser kamen bei Raketenbeschuss aus Kampfhubschraubern ums Leben. Vier weitere starben bei Angriffen der Armee mit Panzern und Scharfschützen. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der „Operation Regenbogen“ getöteten Palästinenser auf 41.

Die Truppen drangen in der Nacht in weitere Viertel von Rafah ein. Die Soldaten hätten im östlichen Teil der Stadt ein mehrstöckiges Wohnhaus zerstört, das einem Führer der Extremistengruppe Islamischer Dschihad gehört habe, hieß es.

Auch in Dschenin im nördlichen Westjordanland waren am Donnerstag zahlreiche israelische Soldaten im Einsatz. Dutzende von Palästinensern seien bei Razzien festgenommen worden, berichteten Augenzeugen. In einem Flüchtlingslager südlich von Hebron wurde ein 15-jähriger Palästinenser erschossen, nachdem er Soldaten mit Steinen beworfen hatte.

Am Mittwoch hatte das israelische Militär in Rafah mit Panzergranaten auf eine Menge von tausenden Palästinensern gefeuert und dabei mindestens zehn Menschen getötet und Dutzende verletzt.

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