Bombenanschlag
NATO-Soldat in Südafghanistan getötet

Im Süden Afghanistans ist am Sonntag ein NATO-Soldat bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen. Zwei weitere seien verletzt worden, sagte eine Sprecherin der Internationalen Afghanistanschutztruppe (ISAF), Maria Carl.

HB KABUL. Weitere Einzelheiten über die Opfer oder den Ort des Anschlags nannte Carl nicht. Einen Tag zuvor hatten mehr als 1 000 Soldaten der ISAF und afghanische Sicherheitskräfte im Rahmen ihrer Operation Achilles die von den Taliban gehaltene Stadt Sangin in Südafghanistan zurückerobert. Carl erklärte, als nächstes solle die Kontrolle über das Gebiet wieder in afghanische Hände gelegt werden. Die ISAF habe bereits 500 afghanische Soldaten in den Süden gebracht. Für die Operation Achilles sind rund 4 500 ISAF-Soldaten und 1 000 afghanische Soldaten in der Provinz Helmand im Süden des Landes im Einsatz.

In der ostafghanischen Provinz Chost eröffnete am Sonntag ein Schütze von einem Motorrad das Feuer auf Afghanen, die für die ISAF arbeiteten. Dabei wurden laut ISAF zwei Männer getötet und ein weiterer verletzt. In der Provinz Nangarhar sprengte sich nach Polizeiangaben ein Selbstmordattentäter in einem Auto neben einem Konvoi der Koalitionstruppen in die Luft. Dabei wurde ein Soldat leicht verletzt.

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