EWG-Gründerstaaten-Treffen
Die alten Mächte basteln an einer neuen EU

Die EU-Staaten sollen nach dem Willen von Steinmeier & Co. in Zukunft mehr Souveränität bei der Frage erhalten, wie schnell sie bestimmte Kompetenzen an Brüssel abgeben. Die Briten sollen möglichst schnell austreten.

LondonDie künftige EU der 27 Staaten wird weniger einheitlich aussehen, als es bisher die europäischen Verträge als Ziel vorsehen. Das wollen jedenfalls die Außenminister der sechs Gründungsstaaten Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande und Luxemburg den übrigen EU-Mitgliedern vorschlagen. Denn auch wenn das britische Austrittsvotum ein Sonderfall sei, gebe es doch Reformbedarf.

Die Unzufriedenheit mit der EU habe eine Ursache darin, dass die Staaten unterschiedlicher Meinung darüber seien, welche Aufgaben die EU und welche der Nationalstaat übernehmen sollte. „Wir sind uns bewusst, dass Teile unserer Gesellschaften mit der Funktionsweise der gegenwärtigen EU unzufrieden sind. Wir nehmen dies sehr ernst und...

 
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