Inmarsat-Chef Rupert Pearce
„Dann verlagern wir die Zentrale“

PremiumMit seinen Satelliten deckt Inmarsat fast die ganze Welt ab, nun könnte es in der Heimat zu einer Störung kommen: dem Brexit. Im Interview spricht Chef Pearce über die Folgen für sein Unternehmen und die britische Wirtschaft.

Rupert Pearce ist ein Topmanager zum Anfassen. Auf dem Weg in sein Büro drückt sich der 52-jährige Boss des britischen Satellitenbetreibers Inmarsat zusammen mit Mitarbeitern mit einem Kaffeebecher in der Hand in den vollen Fahrstuhl. Sein Unternehmen ist in der obersten britischen Börsenliga, dem FTSE-100, notiert; der führende Anbieter für Satellitenkommunikation in Luft- und Seefahrt setzt etwa eine Milliarde Euro um. Die Offenheit legt Pearce nicht nur seinen Mitarbeitern gegenüber, sondern auch bei einem heiklen Thema an den Tag: dem Brexit.

Herr Pearce, am Donnerstag entscheidet Großbritannien über einen Ausstieg aus der Europäischen Union. Wie sehr würde Sie und Ihr...

 
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