Unternehmer nach dem Brexit
„Tief durchatmen und weitermachen“

PremiumViele Briten hat das Votum gegen die EU geschockt. Doch nach gut einer Woche kehrt in den Chefetagen vieler Konzerne der Pragmatismus zurück. Es geht um Schadensbegrenzung und vor allem: den Zugang zum EU-Binnenmarkt.

LondonNein, er hat das Ergebnis nicht gewollt. Tom Woolf hat dafür gestimmt, dass Großbritannien Teil der Europäischen Union bleibt, und gedacht, dass die Mehrheit der Briten sich ebenso entscheidet. Der 36-jährige Startup-Unternehmer war im Vorfeld bereit, teure Wetten darauf abzuschließen, fand aber keinen, der die gegenteilige Sicht vertreten hätte.

Dass die Welt jetzt ganz anders aussieht, darüber verkneift sich Woolf jedes Jammern und Klagen. „Wir müssen tief durchatmen und weitermachen, es wäre unreif, jetzt mit dem Ergebnis zu hadern.“ Nein, die Situation sei nicht ideal, räumt er ein, „aber wir müssen jetzt das Beste daraus machen – im Prinzip...

 
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