Brexit-Urteil
Falsche Scheu der Parlamentarier

PremiumDas Parlament erhält mehr Einfluss beim Brexit. Dennoch dürfte May dürfte sich mit ihren Plänen für einen „harten“ Brexit durchsetzen – die Abgeordneten werden allenfalls kleinere Änderungen durchsetzen. Ein Kommentar.

Es ist selten, dass ein Gerichtsurteil die Devisenmärkte bewegt. Genau das ist aber am Dienstag passiert. Als Großbritanniens Oberster Gerichtshof dem Parlament mehr Mitsprache beim EU-Austritt einräumte, stieg das Pfund zwischenzeitlich gegenüber dem Dollar. Investoren drückten so ihre Hoffnung aus, dass durch den Einfluss der Abgeordneten der Brexit nicht so hart ausfällt wie von Premierministerin Theresa May angekündigt. Sie will zum Verdruss der Wirtschaft einen harten Bruch, der mit einen Ausstieg aus Binnenmarkt und Zollunion einhergeht.

Politisch ist das Urteil eine Ohrfeige für Theresa May – und ihren Vorgänger David Cameron. Sein Brexit-Referendum war politisch leichtsinnig und handwerklich schlecht...

 
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