Brexit-Verhandlungen
Die Gefahr des Scheiterns

PremiumDie verbalen Scharmützel zwischen Großbritanniens und der EU sind mehr als nur das übliche Verhandlungsgeplänkel. In den Austrittsverhandlungen müssen beide Seiten Spielraum für Kompromisse lassen. Ein Kommentar.

Für die Brexit-Befürworter in der Londoner Regierung ist die Europäische Union vor allem eines: eine lästige Bremse beim Streben ihres Landes nach Selbstbestimmung, Einfluss und Wohlstand. Für die Regierungen der 27 anderen Mitgliedstaaten ist die EU hingegen das Gegenteil: Katalysator, nicht Bremse, der eigenen politischen und wirtschaftlichen Interessen. Nicht allein, sondern gemeinsam sind wir stärker, heißt es.

Beide Sichtweisen fußen in Überzeugung und ein Stück weit in Ideologie. Entsprechend schwierig werden sie in den anstehenden Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens zu überbrücken sein.

Die verbalen Scharmützel zwischen Premierministerin Theresa May auf der einen Seite und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Kanzlerin...

 
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