Bush hat zeitlichen Vorteil
Kerry will länger Spenden sammeln

Im Kampf um Wahlkampfspenden denkt John Kerry offenbar über einen neuen Schachzug nach.

tor NEW YORK. Nach Angaben seiner Wahlkampfberater könnte Kerry die Annahme seiner Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei um fünf Wochen nach dem Parteikonvent Ende Juli verschieben. Das hätte den Vorteil, dass er genauso lang wie Präsident Bush private Spenden einsammeln könnte. Nach ihrer Nominierung dürfen die Kandidaten nur die öffentlich bereit gestellten Wahlkampfmittel verwenden.

Grund für die ungewöhnlichen Gedankenspiele Kerrys ist, dass der Parteikonvent der Demokraten fünf Wochen vor dem Treffen der Republikaner Ende August stattfindet. Bush hätte also einen zeitlichen Vorteil. „Wir sind entschlossen, eine absurde Situation zu verhindern, in der wir mit unserer Kampagne fünf Wochen vor George Bush beginnen müssen“, sagte der demokratische Parteianwalt Bob Bauer. Die großen US-TV-Anstalten haben aber signalisiert, dass sie bei einer Verschiebung der offiziellen Nominierung ihre Berichterstattung vom Parteikonvent zurückfahren könnten.

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