China
Peking sagt Handel mit gefälschten Markenprodukten den Kampf an

Gefälschte westliche Markenprodukte sind immer noch ein Renner in China. Nun sagt Peking dem Handel mit gefälschten Produkten den Kampf an. Sie will ihn innerhalb von drei Jahren komplett ausmerzen.

ShanghaiChina hat neue Schritte zur Bekämpfung des Handels mit gefälschten Produkten angekündigt. So sollen Urheberrechtsverstöße im Internet binnen drei Jahren ausgemerzt werden, wie das Kabinett am Samstag auf seiner Onlineseite ankündigte. Dazu will es die Vorgaben für Internetnutzer verschärfen. Damit soll es künftig leichter werden, gefälschte Güter zurückzuverfolgen und die Identität der Anbieter zu ermitteln. Außerdem sei eine bessere Kooperation zwischen den Strafverfolgern wichtiger Regionen geplant.

Seit dem Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) 2001 steht die Führung in Peking in der Pflicht, die Einhaltung internationaler Standards zum Schutz geistigen Eigentums durchzusetzen. Der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge waren mehr als 40 Prozent der 2014 in China online gehandelten Güter entweder Fälschungen oder von schlechter Qualität.

Mit Vorliebe gefälscht werden westliche Konsumartikel, von Apples iPhone bis zu Louis-Vuitton-Handtaschen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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