China und die EU
Der Drache sucht den Marktzugang

PremiumDie EU setzt auf Geld aus China – und der Premier Li Keqiang auf ein prosperierendes Europa. Doch staatliche Interventionen erschweren die Geschäfte mit der Volksrepublik. Das wollen die Europäer nicht länger hinnehmen.

Brüssel„Die Chinesen haben es gern verlässlich. Zu viel Spontanität mögen sie nicht“, sagt ein Vertreter der europäischen Wirtschaft. Dass die Tagesordnung des gemeinsamen Wirtschaftsgipfels wegen der Verpflichtungen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in der Griechenlandkrise am Montag kurzfristig umgebaut werden musste, kam deshalb bei Premier Li Keqiang nicht so gut an – er verlegt nur ungern Termine.

Doch Verstimmungen sind das eine, Geschäfte das andere: „Ein prosperierendes Europa, eine einige Europäische Union sind im Interesse Chinas“, betonte Li im Brüsseler Palais D’Egmont. China werde sich an den Projekten des neuen „Europäischen Fonds für Strategische Investitionen“ (EFSI) beteiligen, kündigte er an.

 
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