Chinesische-Handelskammer-Chef Duan
„Vorurteile gegenüber China schaden dem Standort Deutschland“

PremiumDie geplante Kuka-Übernahme durch den chinesischen Midea-Konzern hat deutsche Politiker auf den Plan gerufen. Der Chef der Chinesischen Handelskammer in Deutschland beklagt Vorurteile gegenüber Chinas Unternehmen.

Die Chinesische Handelskammer in Deutschland e. V. (CHKD) in Berlin versteht sich als Sprachrohr der Unternehmen aus der Volkrepublik. Die erst 2013 gegründete Lobbyorganisation ist die erste chinesische Außenhandelskammer in Europa. Bislang hielt sie sich öffentlich eher zurück. Aber Chinas Firmen reagierten besorgt darauf, dass Politiker in Berlin und Brüssel die geplante Übernahme des deutschen Roboterbauers Kuka durch den chinesischen Midea-Konzern verhindern wollen. Nachdem die EU-Handelskammer in Peking anmahnte, EU-Firmen fühlten sich in China nicht mehr sehr willkommen, kontert CHKD-Geschäftsführer Duan Wei im Interview mit dem Handelsblatt.


Herr Duan, hat die Diskussion um das Kuka-Übernahmeangebot dem Investitionsstandort Deutschland aus...

 
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