„Das Land ist nicht sicher“
Nordkorea droht den USA mit Vergeltung

Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea spitzen sich weiter zu. Pjöngjang reagiert mit heftigen Worten auf die verschärften Sanktionen der Vereinten Nationen. Die USA sollten sich nicht zu sicher fühlen.
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Nordkorea hat die jüngsten Sanktionen der Vereinten Nationen gegen das isolierte Land als Verletzung seiner Souveränität kritisiert und Gegenmaßnahmen angekündigt. Solange die USA dem Land feindlich gegenüber stünden, werde es keine Verhandlungen über sein Atomprogramm geben, erklärte die kommunistische Regierung in Pjöngjang am Montag der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge. „Es gibt keinen größeren Fehler für die USA als zu glauben, dass ihr Land auf der anderen Seite des Ozeans sicher ist.“ Die Sanktionen seien das Resultat eines abscheulichen Plans der Vereinigten Staaten, der zum Ziel habe, Nordkorea zu isolieren und zu unterdrücken. Dafür werde es „tausendfache“ Vergeltung geben. Nordkorea nannte keine Details, welche Maßnahmen ergriffen werden könnten.
Nordkoreas Verbündeter China forderte alle Seiten zur Mäßigung auf.

Als Reaktion auf die jüngsten Raketentests hatte der UN-Sicherheitsrat auf Drängen der USA erst am Samstag schärfere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen. Der Regierung in Pjöngjang wird die Ausfuhr von Kohle, Eisen, Blei und Fisch verboten, um die Exporteinnahmen von bisher drei Milliarden Dollar jährlich um ein Drittel zu kappen.
Parallel zur Drohung aus Nordkorea rief Südkoreas Präsident Präsident Moon Jae zu maximalem Druck gegen Nordkorea auf. Das Regime in Pjöngjang müsse „auf den richtigen Pfad“ geführt werden, sagte er in einem Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump am Montag. Das Ziel der neuen UN-Sanktionen gegen Nordkorea müsse sein, das Land wieder an den Verhandlungstisch zu bringen.

Laut Angaben von Moons Sprecher hat der südkoreanische Präsident zudem vorgeschlagen, Südkoreas Verteidigungskapazitäten zu erweitern. Derzeit sieht das militärische Abkommen mit den USA vor, dass Südkorea ballistische Raketen mit einer Sprengladung von 500 Kilogramm entwickeln dürfe. Moon forderte, die Obergrenze auf 1000 Kilogramm zu verdoppeln. Präsident Trump habe den Vorschlag positiv aufgenommen, hieß es.

In einer Erklärung des Weißen Hauses hieß es, beide Präsidenten hätten bekräftigt, dass Nordkorea eine ernsthafte und zunehmend wachsende Gefahr für die USA, Südkorea, Japan sowie die meisten Länder in der Welt sei. Die USA und Südkorea fühlten sich verpflichtet, die neue UN-Resolution in vollem Umfang umzusetzen.

Nordkorea hatte am 28. Juli trotz aller Verbote des UN-Sicherheitsrates eine Interkontinentalrakete getestet, die nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10.000 Kilometern hätte und damit das Festland der USA treffen könnte.

Als Reaktion verhängte der UN-Sicherheitsrat am Samstag einstimmig die bisher schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Pjöngjang. Diese sehen unter anderem Ausfuhrverbote auf Kohle, Eisen, Blei und andere Rohstoffe vor. Mit den neuen Sanktionen werden die ohnehin schon mageren Exporterlöse Nordkoreas nach US-Angaben um eine Milliarde Dollar (850 Millionen Euro) und so mindestens um ein Drittel gekürzt.
Ein kurzes Gespräch der Außenminister der Bruderstaaten brachte keine Entspannung. Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho habe ein Angebot zu ausführlicheren Gesprächen abgelehnt, verlautete am Montag nach dem Treffen in der philippinischen Hauptstadt Manila aus südkoreanischen Regierungskreisen. Ri habe Südkorea vorgeworfen, es an „Aufrichtigkeit“ fehlen zu lassen.

Das Treffen zwischen Ri und seiner südkoreanischen Kollegin Kang Kyung Wha fand am Sonntagabend (Ortszeit) am Rande eines Abendessens zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean) statt. Nach einem Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap war es nach drei Minuten schon wieder vorbei. Beide Minister hätten sich aber die Hände geschüttelt.

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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Kommentare zu " „Das Land ist nicht sicher“: Nordkorea droht den USA mit Vergeltung"

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  • Wer wohl die Technik an Herrn Kim verkauft hat ? Selbst haben die die Raketen und Bomben nicht gebaut.

  • Ruhig Blut, der Trump, der macht das schon. Erstens ist er ein cleverer Geschäftsmann, der den besten Deal machen wird, dann ist er ein schlauer Fuchs, der weiß, wie es in der Politik läuft, und drittens ist er ein Gewinner Typ, der diesen Krieg garantiert gewinnen wird.

    Donald und Vladimir, sie bringen Hoffnung und Stabilität in die Welt. Zwei Männer mit klarem Konzept, dicken Muckis, fetten Bäuchen und vor allem: bestens gefüllten Bankkonten.

  • >> Als Reaktion verhängte der UN-Sicherheitsrat am Samstag einstimmig die bisher schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Pjöngjang. >>

    Dass die Russen hier mitgemacht haben, spricht von der HEUCHELEI Putins.

    Einerseits hat er sein Patrioten-image damit hochgezogen, dass er den "Yankees" angeblich Parole bietet, andererseits stützt er ihr perfides Spiel.

    Unfassbar, dass die Russen dieses Männchen immer noch NICHT durchschaut haben.

    Kim hat Recht : in Südkorea sind atomaren Sprengköpfe der Yankees auf Militärbasen gelagert....wie auch in Japan...warum soll den Kim zu seiner Verteidigung auch KEINE Atomaren Waffen besitzen.....?

    Oder sind die Ami-Sprengköpfe in Südkorea gegen den Iran gerichtet...?????!!!!!!

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