Debatte um die stille Revolution
Eine Ethik für das digitale Zeitalter

PremiumDie digitale Revolution reißt alle Barrieren nieder. Wer absolute Freiheit fordert, muss Verantwortung übernehmen – und um Vertrauen werben. Plädoyer für einen ethischen Imperativ im Zeitalter der Information.

Der deutsche Anarchist Augustin Souchy erinnerte kurz vor seinem Tode 1984 daran, dass Revolutionen einen „langen Atem“ brauchen. Das gilt besonders dann, wenn sie das Ende jeglicher Macht versprechen. Es könnte sein, dass Souchy und seine Gesinnungsfreunde doch noch ans Ziel ihrer Utopie kommen.

„Keine Macht für niemand“ steht auf der Hauswand im Berliner Stadtteil Neukölln. Mehr als 40 Jahre nachdem die Rockband „Ton, Steine, Scherben“ aus der anarchischen Losung der 68er einen wütenden Protestsong fabulierte, haben die damaligen Revoluzzer es offenbar geschafft: Atomkonzerne, Banken, Parteien, Regierungen, ganze Staaten und Gesellschaftssysteme schwanken. Nicht etwa, weil sie erstürmt oder erobert werden....

 
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