Drittes Hilfsprogramm für Griechenland
Brüssel hält Athen hin

PremiumDie griechische Regierung muss Staatseigentum privatisieren, um im Gegenzug internationale Finanzhilfen zu erhalten. Athen hat aber bisher wichtige Bedingungen nicht erfüllt. Griechenland drohen nun harte Konsequenzen.

BrüsselGriechenland ist mit seinem Reformprogramm erneut erheblich in Verzug geraten. Die Euro-Gruppe werde deshalb vorläufig keine weiteren Zahlungen aus dem dritten Hilfsprogramm leisten, sagte ein EU-Diplomat dem Handelsblatt. Bei der informellen Euro-Gruppen-Sitzung am Freitag in Bratislava werde es lediglich einen relativ kurzen Sachstandsbericht zu Griechenland geben. Am 10. Oktober kommen die Euro-Finanzminister erneut zusammen, doch auch dann sei mit keiner Freigabe von Geldern für Athen zu rechnen. Womöglich werde es dieses Jahr gar nicht mehr dazu kommen.

Die Euro-Finanzminister hatten zuletzt im Mai Mittel in Höhe 10,3 Milliarden Euro für Griechenland bewilligt. Es handelt sich um die erste Tranche...

 
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