Drogenhandel
Ex-Paramilitärs in Kolumbien geben Waffen ab

150 ehemalige Paramilitärs der in den Drogenhandel verwickelten Revolutionären Antisubversiven Volksarmee (Erpac) haben sich in Kolumbien den Behörden ergeben.
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BogotáIn Kolumbien haben sich rund 150 ehemalige Paramilitärs den Behörden ergeben. Die Mitglieder der in den Drogenhandel verwickelten Revolutionären Antisubversiven Volksarmee (Erpac) seien von Beamten der Staatsanwaltschaft in Villavicencio im Departement Meta in Empfang genommen und mit Hubschraubern zum Militärstützpunkt Apiay rund 90 Kilometer östlich von Bogotá geflogen worden, berichtete die Zeitung „El Tiempo“ am Donnerstag unter Berufung auf Angaben der Staatsanwaltschaft.

Am Wochenende wolle ein weiterer Teil der Gruppe die Waffen niederlegen, darunter auch Erpac-Chef José López Montero alias „Caracho“.

In einem Gespräch mit der Zeitschrift „La Semana“ hatte Montero bereits vor einem Monat erklärt, dass er „kriegsmüde“ sei und zusammen mit seiner 500 Mann starken Truppe die Waffen abgeben wolle.

Der Gründer der Erpac, Pedro Oliverio Guerrero alias „Cuchillo“ („Messer“), war vor einem Jahr von der Polizei getötet worden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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