Druckmittel
Japan verbietet Devisen-Transfers nach Nordkorea

Japan hat weitere Finanzsanktionen gegen Nordkorea wegen dessen Atom- und Raketenprogramm verhängt und dem Regime in Pjöngjang einen wichtigen Devisen-Geldhahn zugedreht: Überweisungen und der Transfer von Vermögenswerten an die nordkoreanische Führung werden eingefroren.

HB TOKIO. Der japanische Kabinettsminister Shinzo Abe erklärte, die Maßnahme sei gemäß einer Resolution der Vereinten Nationen getroffen worden. Der Uno-Sicherheitsrat hatte im Juli für einen japanischen Resolutionsentwurf gestimmt, in dem alle Länder dazu aufgefordert werden, das Raketen- und Atomwaffenprogramm des international isolierten Landes nicht zu unterstützen. Die Weltgemeinschaft verlangt von Nordkorea einen Stopp des Raketenprogramms.

Japan hat bereits eine Reihe von Sanktionen verhängt, nachdem die Regierung in Pjöngjang am 5. Juli mehrere Raketen getestet hatte. Unter anderem verboten die Behörden einer nordkoreanischen Fähre für sechs Monate das Einlaufen in Japan. Nordkorea hatte im vergangenen Jahr dem Abbruch seines Nuklearprogramms im Gegenzug für Hilfslieferungen, Sicherheitsgarantien und bessere diplomatische Verbindungen zugestimmt. Allerdings weigert sich das Land seit November, zu den Gesprächen mit Japan, Südkorea, China, Russland und den USA über ein Ende des Programms zurückzukehren.

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