„DSK out“
Frankreichs Presse lässt Strauss-Kahn fallen

Die Festnahme des IWF-Chefs erschüttert Frankreich. Für die Zeitungen der "Grande Nation" ist klar: Die Affäre macht mit einem Schlag Dominique Strauss-Kahns Präsidentschafts-Ambitionen zunichte.

ParisFranzösische Zeitungen sehen die Möglichkeiten für Dominique Strauss-Kahn, sich um das Amt des Staatspräsidenten zu bewerben, nach dessen Festnahme in New York am Nullpunkt. "DSK out" titelt selbst die linke "Libération" auf ihrer Titelseite. "DSK, das unvorstellbare Szenario" lautet die Schlagzeile der Wirtschaftszeitung "Les Echos". Das Populär-Blatt "Le Parisien" sieht in seiner Verhaftung "den Abpfiff".

"Dominique Strauss-Kahn wird nicht der nächste Präsident werden", urteilt kategorisch der "Figaro" in seinem Leitartikel. Es sei zwar richtig, die Unschuldsvermutung gelten zu lassen, aber der politische Betrieb funktioniere nun einmal nach anderen Kategorien. "Wenn Dominique Strauss-Kahn unschuldig ist, ist dies alles sehr, sehr...

 
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