Dumping-Streit
Chinas Ministerpräsident Li kritisiert EU

Die EU will Solar-Billigimporte aus China mit Strafzöllen eindämmen. Dies kritisiert Chinas Ministerpräsident Li Keqiang vor seinem Deutschland-Besuch – und bekommt Rückendeckung von deutscher Seite.

Peking/ShanghaiUnmittelbar vor seinem Deutschland-Besuch hat Chinas neuer Ministerpräsident Li Keqiang die EU im Milliardenstreit über Billigimporte von Solarmodulen kritisiert. Strafzölle und Anti-Dumping-Ermittlungen würden anderen schaden, ohne dass sie einem selbst nutzten, zitierte ihn die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am späten Freitag. Die Bundesregierung hatte vor dem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel mit Li am Sonntag in Berlin signalisiert, anders als die EU-Kommission strebe sie kein Anti-Dumping-Verfahren gegen die chinesische Solarindustrie an: Sie will einen Handelskrieg mit China vermeiden.

Der deutsche Botschafter Michael Schaefer sprach sich in einem Interview mit der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua gegen Protektionismus aus. Als große Exportnationen hätten...

 
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