Premium Ein großer Denker, Joseph E. Stiglitz Anwalt der Armen

Sein Lebensthema ist die Ungleichheit. Sie steigt und steigt. Dass sie nicht nur ein politisches, sondern vor allem ein volkswirtschaftliches Risiko darstellt – das hat keiner so klar gezeigt wie der US-Ökonom.
Der Nobelpreisträger kritisiert die EU-Sparpolitik. Quelle: Reuters
Joseph Stiglitz

Der Nobelpreisträger kritisiert die EU-Sparpolitik.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfEs gibt sie, diese Schlüsselmomente im Leben. Jene Momente, die sich einprägen. Die die Gedankenwelt eines Menschen bestimmen, seine Wahrnehmung beeinflussen – möglicherweise ein Leben lang.

Joseph Stiglitz hat einen solchen Moment als Zehnjähriger erlebt. Noch heute, 62 Jahre später, erzählt der Ökonom davon: Er sei wohlbehütet in Gary, einer Kleinstadt am Michigansee im Bundesstaat Indiana, aufgewachsen. Sein Eltern, ein Versicherungsvertreter und eine Lehrerin, hätten es, wie im damaligen industriellen Kerngebiet der USA üblich, zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Eine Kinderfrau habe sich den größten Teil des Tages um ihn gekümmert.

 
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