Entwicklungshilfe
IWF fordert Hilfen für Afrika

Ihre starke Rohstoffabhängigkeit reißt die Länder südlich der Sahara in die Krise. Auch chinesische Investoren ziehen sich zurück. Plötzlich scheinen mühsam errungene Erfolge wieder in Frage zu stehen.

KAPSTADT/DÜSSELDORF. Die internationale Wirtschaftskrise droht mühsam errungene Entwicklungsfortschritte in Afrika zunichte zu machen. Obwohl der Kontinent nur wenige finanzielle Verflechtungen mit dem Rest der Welt habe, sei er nicht immun gegen die Krise, warnte der Vizechef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Takatoshi Kato, diese Woche beim 12. Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Addis Abeba. Hinzu kommt, dass sich chinesische Investoren angesichts des sinkenden Rohstoffhungers ihres Landes aus Afrika zurückziehen.

Die weltweite Rezession und sinkende Rohstoffpreise lassen auch das Wachstum in Afrika einbrechen. Der IWF hat Ende Januar seine Prognose deutlich nach unten korrigiert und geht für dieses Jahr nur noch von...

 
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