Entwicklungsländer wünschen sich transparenteren Auswahlprozess
Europäer sprechen sich für Wolfowitz aus

Die europäischen Exekutivdirektoren der Weltbank haben sich einstimmig für die Wahl von Paul Wolfowitz an die Spitze der Organisation ausgesprochen.

HB WASHINGTON. Die Vertreter von 108 Entwicklungs- und Schwellenländern machten dagegen bei der entscheidenden Sitzung noch einmal deutlich, dass sie sich eigentlich einen transparenteren Auswahlprozess für die Spitzenposition gewünscht hätten. Die endgültige Entscheidung des 24-köpfigen Gremiums über den Weltbank-Präsidenten stand zunächst noch aus.

„Mit dem gemeinsamen Anliegen, bei der Weltbank Kontinuität zu wahren, unterstützen die Exekutivdirektoren, die die europäischen Staaten repräsentieren, Herrn Wolfowitz und freuen sich auf eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit ihm“, teilten die europäischen Direktoren mit. Die Entwicklungsländer monieren seit langem das ungeschriebene Gesetz, dass der Weltbankposten an einen Amerikaner geht. Dennoch wurde auch mit ihrer Zustimmung...

 
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