Erste Erfolge durch Abschottung erreicht
Israel will Bau von Sperranlagen beschleunigen

Nach dem blutigen Doppelanschlag in der Wüstenstadt Beerschewa will Israel den Bau der international kritisierten Sperranlage im südlichen Westjordanland beschleunigen.

HB TEL AVIV. Der israelische Armeesender berichtete am Mittwoch, die Bauaktivitäten sollten bereits am folgenden Tag beginnen. Im Juni kommenden Jahres solle der gesamte südliche Abschnitt des Trennwalls fertig gestellt sein.

Zwei palästinensische Selbstmordattentäter hatten sich am Dienstag in zwei Bussen in Beerschewa im Süden Israels in die Luft gesprengt. Sie rissen 16 Menschen mit sich in den Tod und verletzten etwa hundert weitere. Die meisten der Getöteten waren Frauen im Alter von 23 bis 70 Jahren, unter den Opfern war auch ein dreijähriger Junge.

Die Attentäter stammten aus der Stadt Hebron im südlichen Westjordanland. Israelische Sicherheitskräfte wiesen darauf hin, dass sie leicht nach Beerschewa gelangen konnten, weil die Sperranlage im südlichen Westjordanland noch nicht gebaut ist. Seit Baubeginn des Walls im nördlichen Westjordanland ist die Zahl der Anschläge in Israel erheblich zurückgegangen.

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