Ethnische Spannungen
Todesopfer bei Polizei-Aktion in China

Ein Schusswechsel zwischen Mitgliedern der muslimischen Minderheit der Uiguren und chinesischen Polizisten in der Region Xinjiang fordert 21 Menschenleben. Der Hintergrund der Behördenaktion ist noch unklar.
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PekingBei gewaltsamen Zusammenstößen in der von ethnischen Spannungen beherrschten chinesischen Region Xinjiang sind 21 Menschen getötet worden. Ein Regierungsvertreter der westlichen Region sagte am Mittwoch, unter den Todesopfern der Unruhen vom Vortag seien mehrere Polizisten und Arbeiter.

Einem Bericht des staatlichen Informationsportals „Tianshan“ zufolge kam es zu Schusswechseln im Bezirk Bachu im Westen der Provinz, nachdem Polizisten die Häuser von mutmaßlichen Waffenbesitzern durchsucht hatten. In dem Bericht hieß es, die Waffenbesitzer hätten „Terroraktivitäten“ geplant. Demnach gehörten elf der Todesopfer der ethnischen Minderheit der Uiguren an.

In der Unruheprovinz Xinjiang leben rund neun Millionen Uiguren überwiegend muslimischen Glaubens, die sich von der Regierung in Peking unterdrückt und verfolgt fühlen. In den vergangenen Jahren gab es in der Region immer wieder Unruhen und gewalttätige Zusammenstöße zwischen Uiguren und Han-Chinesen, bei denen dutzende Menschen getötet wurden.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Wie gut das Geld vor nichts halt macht!
    Wie gut das Westliche-Firmen die Menschen des Landes als Arbeitssklaven
    benutzen dürfen und den Konsummüll rund um den Globus karren.
    Man muss sich Fremdschämen!
    PFUI !

    MENSCHENRECHTE ? ! ? ! Wo sind sie nur geblieben???

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