EU-Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier
„Es geht um die Stabilität des Kontinents“

PremiumDer Brexit-Chefunterhändler will den Austritt Großbritanniens mit einer Übergangsphase abfedern. Im Interview plädiert er für eine enge Beziehung zu London – auch nach dem EU-Abschied.

Der Weg zum Brüsseler Büro von Michel Barnier führt vorbei an den Flaggen der 27 Staaten, die nach dem Austritt Großbritanniens im März 2019 noch EU-Mitglied sein werden. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon sei hier bereits entlanggegangen, erst vergangene Woche habe der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn an seinem Konferenztisch Platz genommen, erzählt der Franzose. In diesen schwierigen Verhandlungen sei es wichtig, möglichst viele Meinungen zu hören.

Herr Barnier, die Regierungschefs der EU-Staaten sehen keine ausreichenden Fortschritte in den Brexit-Verhandlungen, Sie selbst sprachen davon, dass die Gespräche mit London in einer Sackgasse steckten. Müssen sich Bürger und Unternehmen auf das Chaos...

 
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