EU-Flüchtlingskommissar Avramopoulos
„Wir sind nicht da, wo wir sein sollten“

PremiumDer EU-Flüchtlingskommissar Avramopoulos präsentiert an diesem Mittwoch einen Zwischenbericht zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Für ihn ist klar, dass es noch viel zu tun gibt. Gleichzeitig warnt er vor Populismus.

BrüsselHerr Kommissar, war es rückblickend ein Fehler von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Deutschlands Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen?
Nein. Die Entscheidung entspricht unseren Grundwerten von Menschlichkeit und Menschenwürde. Deutschland hat in der Flüchtlingskrise mehr als andere Verantwortung übernommen und besonders große Lasten geschultert. Ich habe höchsten Respekt für die Haltung der Bundeskanzlerin in dieser Frage.

Gleichwohl steht der Schengen-Raum vor dem Kollaps. Ist er noch zu retten?
Wir müssen unsere Außengrenzen besser kontrollieren und besser schützen, wenn wir Schengen und die Freizügigkeit bewahren wollen. Deshalb hat die Europäische Kommission den Aufbau eines Europäischen Grenz- und Küstenschutzes vorgeschlagen, der immer dann...

 
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