EU fordert Einsparungen
Spaniens Haushaltsdefizit 2015 deutlich höher als erwartet

Erlaubt ist ein Fehlbetrag von drei Prozent, mit der EU abgesprochen waren vier – doch liegt das spanische Haushaltsdefizit mit rund fünf Prozent deutlich über beiden Vorgaben. Die EU fordert einen härteren Sparkurs.

MadridHohe Ausgaben der Regionen und Einmalkosten im Gesundheitswesen haben Spaniens Haushalt unerwartet tief in die roten Zahlen gedrückt. Trotz der wirtschaftlichen Erholung verfehlte das Land sein Defizitziel deutlich. Auf die künftige Regierung kommen daher wohl als erstes Einsparungen in Milliardenhöhe zu. Fachleute schließen auch Steuererhöhungen und Kürzungen im Sozialhaushalt nicht aus.

Der Fehlbetrag lag 2015 bei 5,16 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Finanzministerium am Donnerstag bekanntgab. Mit der Europäischen Union waren 4,2 Prozent vereinbart, die EU-Vorgaben erlauben eigentlich sogar nur maximal drei Prozent.

Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, sagte in Paris, er sei nicht gänzlich überrascht über die...

 
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