EU-Milliardenforderung
Haushaltsstreit hilft britischen EU-Kritikern

Zwei Milliarden Euro sind viel Geld, kaum ein Land würde der EU diesen Scheck gern ausstellen. Für den britischen Premier ist die Rechnung aus Brüssel aber mehr als ein Ärgernis: Sie ist Wasser auf die Mühlen der EU-Feinde.

LondonDavid Cameron kann sehr wütend werden, oder jedenfalls so aussehen. Roter Kopf, angriffslustig nach vorn gebeugt, die Stirn in Falten, die Hand zur Faust geballt. So gab sich der Premierminister gern, wenn es gegen die EU geht, so steht er auch am Montag in London vor dem Parlament. Und wettert wie schon vor ein paar Tagen in Brüssel gegen die vermeintlich unfaire Rechnung der Kommission: „Wir zahlen keine zwei Milliarden Euro am 1. Dezember.“

London soll wegen seiner unerwartet hohen Wirtschaftsleistung für das EU-Budget nachzahlen und hat nach den derzeitigen Regeln keine Chance, der Überweisung zu entgehen. Das hat...

 
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