Euro-Krise
Brüderle warnt Paris vor „grandiosem Absturz“

Alle Augen sind auf Italien gerichtet, da macht der FDP-Fraktionschef noch einen Pleitekandidaten aus. Mit Frankreich stünde das zweitgrößte Euro-Land am Abgrund. Tatsächlich sind Frankreich und Italien eng verbunden.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat sich besorgt über die wirtschaftliche Schwäche des Euro-Schwergewichts Frankreich gezeigt. „Die sind gerade dabei, grandios abzustürzen“, sagte Brüderle am Mittwoch in Berlin mit Blick auf die düsteren Konjunktur- und Defizitprognosen für das zweitgrößte Euro-Land.

In Italien müssten die Parteien nun die Kraft aufbringen, im Interesse des Landes neue stabile Regierungsverhältnisse zu schaffen. Ein Zurückdrehen der Reformprozesse in Rom wäre keine gute Entwicklung für Europa, sagte Brüderle weiter.

Tatsächlich mehren sich die wirtschaftlichen Hiobsbotschaften aus Frankreich. So ist die Arbeitslosigkeit im Januar auf den höchsten Stand seit 15 Jahren gestiegen. Die Zahl der registrierten, nach Beschäftigung suchenden...

 
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