Ex-Finanzminister in den Medien
Und täglich grüßt Varoufakis

PremiumMarkige Worte, cooler Auftritt: In seiner Zeit als Minister wurde Yanis Varoufakis gehasst und geliebt. Nun will er aus seiner Rolle als Großkritiker Kapital schlagen – und liefert den Medien ständig Appetithäppchen.

FrankfurtDer Abgang war effektvoll: Auf dem Motorrad brauste er nach dem Rücktritt als Finanzminister davon. Yanis Varoufakis, der rebellische Wirtschaftsprofessor, inszenierte sich bis zum Schluss seiner fünfmonatigen Politikerlaufbahn so, wie man es von ihm erwartete. Unkonventionell, Hemd über der Hose, anarchisch – so war sein Image in europäischen Medien entstanden. Ein Wortgewaltiger, der sich nicht scheute, die Rettungsdiplomatie als „finanzielles Waterboarding“ zu bezeichnen.

Der Mann hat in den fünf Monaten im Amt bis weit über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit erlangt – und diese gedenkt er weiter zu nutzen. Varoufakis will als Publizist, als kommentierender linker Ökonom sein abweichendes Verhalten...

 
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