International
Ex-Präsident gewinnt Wahlen in der Dominikanischen Republik

Neuer Präsident der Dominikanischen Republik wird der Oppositionspolitiker Leonel Fernández. Das teilte die oberste Wahlbehörde am Montag mit.

HB SANTO DOMINGO.Danach kam Fernández, der den Karibikstaat bereits von 1996 bis 2000 regiert hatte, nach Auszählung von rund 80 Prozent der Stimmen auf einen Anteil von 56,51 Prozent. Der amtierende Staatschef Hipólito Mejía, der sich um eine Wiederwahl bemüht hatte, landete mit 34,14 Prozent abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz belegte mit 9,66 Prozent Eduardo Estrella von der Christlich-Sozialen Reformpartei (PRSC, 9,47 Prozent) des verstorbenen früheren Präsidenten Joaquín Balaguer.

Der Vorsitzende der Wahlbehörde, Luis Arias, erklärte Fernández am Montag offiziell zum Wahlsieger, nachdem Mejía bereits am Sonntagabend seine Niederlage eingestanden hatte. Mejía hatte vor zwei Jahren die Verfassung ändern lassen, um die vor zehn Jahren in der Dominikanischen Republik abgeschaffte Möglichkeit einer unmittelbaren Wiederwahl wieder zuzulassen. Allerdings machte eine schwere Wirtschaftskrise, die im vorigen Jahr mit einem betrügerischen Bankenzusammenbruch begann, seine Chancen zunichte. Die Armut hat seit dem vorigen Jahr drastisch zugenommen.

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